Montag, 23. März 2009

Islam

Es wird Zeit, Zeit meine Welt zu drehen.
Ich gehöre nicht ihnen, nicht jenen.
Ich gehöre mir und ihm.
Es ist Zeit.
Zeit zu rebellieren,
Zeit zu gehorchen.
Zeit zum Wissen.
Keine Ausreden,
schmeißt die Halbwahrheiten in die Weiten der Nichtigkeiten.
Gehe den Mittelweg,
doch mache die Kompromisse nicht zu unserem Begleiter.
Schreie, wenn Gott es dir befiehlt und schweige, wenn alle anderen lachen.
Binde deine Tücher fester, doch kümmere dich nicht um ihren Kampf.
Er gehört dir nicht.
Du bist kein Synonym.
Ich will weinen bei meinen Gebeten,
staunen über deine Größe und lieben, weil ich lebe.

Bin ich doch nicht stolz auf all die Blinden.
Was folge ich ihnen?
Sollten wir nicht aufschreien?
Die Wenigen, die verstehen?
Wir winden uns in erklärendem Schweigen.
Doch sprechen sie doch gar nicht unsere Sprache.
Mit den Jahren schienen Worte alles geworden zu sein.
Früher waren wir uns gleich, ein bisschen wie Tiere.
Doch manchmal führt der freie Wille uns in teuflische Abgründe.

Es wird Zeit, die Pelze zu bespucken.
Es wird Zeit, dass die Unseren nicht den Euren folgen.
Es wird Zeit vor Euch zu weinen.
Es wird Zeit in der Masse die Stirn auf die von dir gegebene Erde zu legen.
Es wird Zeit die Mülleimer zu leeren,
denn sind sie überfüllt,
mit der Liebe, die wir einst verloren.
So sei alles was die Lachenden nicht sind.
Erzähle den Aussterbenden deine Witze,
so gehen sie doch wenigstens in letzter Erinnerung an die Unsrigen.

Es wird Zeit für den nächsten Schritt.
Aufhören will ich mit den Verweisen in die Zukunft.
Bin ich doch bereit für den nächsten Schritt.
So werden die Röcke länger,
die Stimmen lauter.
Jedes Jahr brauchen wir weniger und kriegen doch soviel mehr.

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